Mont Blanc
Mont Blanc. Der Berg der nicht im Plan stand.
Eigentlich war alles geplant. Mont Ventoux, check. Weiter Richtung L'Alpe d'Huez, Provence, Lavendelfelder.
Dann standen wir vor dem AirBnB und die Unterkunft war eine Katastrophe.
Spontan umdisponieren. Karte auf, Aktionsradius checken, und da war er. Der Mont Blanc. Majestätisch, unübersehbar, und mit einem freien AirBnB direkt gegenüber. Blick auf das Massiv, aus dem Bett heraus.
Plan geändert. Keine große Diskussion.



Anreise, ausladen, einziehen, Räder fertig machen. Am nächsten Morgen die erste Tour.
Fahren rund um den Mont Blanc ist anders als Mallorca oder die Provence. Es geht sofort steil los. Kleinster Gang, kurbeln, nicht nachdenken. Dafür die Straßen schmal, kaum Verkehr, und eine Aussicht die einen kurz vergessen lässt warum die Beine brennen.
Die Kamera war dabei. Natürlich. Auch wenn es mehr Gewicht bedeutet.


Die Region lässt einem keine Ruhe. Man will alles gleichzeitig: fahren, wandern, am Lac de Passy liegen und nach einer langen Radrunde einfach ins Wasser springen. Das haben wir auch gemacht. Der Mont Blanc ist immer im Bild, egal wohin man schaut.
Und wenn man abends einkaufen geht und das Baguette irgendwie nach Hause transportieren muss, lernt man schnell dass der Rucksack mit dem Gewicht noch ein bisschen schwerer ist. Schmeckt trotzdem besser als jedes Baguette davor.




