Mont Ventoux
Mont Ventoux. Magisch. Präsent. Unbezwingbar.
Das erste Mal in der Provence. Und es war ein Traum.
Was den Trip besonders gemacht hat: Freunde von uns, Kikki und Andreas, waren zufällig zur gleichen Zeit in Bedoin. Ein Sechser im Lotto. Die beiden fahren seit 25 Jahren in diese Region, Andreas kennt jede kleine Straße, jedes Café, jede Eisdiele, jeden Geheimtipp. So einen Reiseführer kann man nicht buchen.
Der Tagesplan war klar: um 5:30 Uhr aufstehen, um 6 Uhr Treffpunkt in der Bäckerei in Bedoin. Erstes noch warmes Schoko-Croissant, Cappuccino, und los. In dem Jahr war es im Juni ungewöhnlich heiß, wer nicht früh raus war bezahlte es später am Berg.



Der Mont Ventoux ist anders als andere Berge. Er ist immer da. Man sieht ihn von überall, er lässt einem keine Ruhe, er wartet einfach.
Die Touren rund um den Berg waren traumhaft. Jeder Ort, jede Straße, die Vegetation die sich mit jedem Höhenmeter verändert, die Menschen, das Essen. Einfach alles.
Kikki und Andreas haben an einem Tag alle drei Anstiege gemacht. Bedoin, Malaucène, Sault. Das war auch unser Ziel, aber dafür braucht man mehr als gute Beine. Man muss den Berg kennen, wissen wann man losfährt, wie man die Kräfte einteilt. Der Ventoux ist kein dickes Brett, er ist das dickste Brett. Er verlangt einem alles ab.
Das steht noch auf der Bucket List.




Die Bilder erklären warum Menschen seit Jahrzehnten immer wiederkommen. Episch ist das richtige Wort.
Wir kommen wieder. Und beim nächsten Mal machen wir einen Abstecher direkt weiter zum Mont Blanc.








